Ihr Patient / Ihre Patientin nimmt an der ReNaGe-Studie teil – worum bitten wir Sie?

Ihre Patientin / Ihr Patient hat eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme absolviert und nimmt am Forschungsprojekt ReNaGe (Reha-Nachsorge-Gespräch) des Universitätsklinikums Würzburg teil, gefördert von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Nordbayern.
Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und der Bayerische Hausärztinnen- und Hausärzteverband (BHÄV) unterstützen das Projekt begleitend.
In der Studie sollen teilnehmende Patientinnen und Patienten die Möglichkeit erhalten, einige Wochen nach Ende ihrer Reha-Maßnahme ein hausärztliches Reha-Nachsorgegespräch in Anspruch zu nehmen.
Wir bitten Sie, dieses Gespräch mit Ihrer Patientin / Ihrem Patienten zu führen.

- Das Nachsorgegespräch wird im Rahmen der Studie vergütet. Sie können es analog zu Ziffer 34 der GOÄ 2,3-fach (mit etwa 40 €) zulasten der DRV Nordbayern abrechnen.
- Zu Ihrer Unterstützung stellen wir Ihnen einen kurzen Leitfaden für das Gespräch zur Verfügung.
Diesen können Sie bei Bedarf hier noch einmal herunterladen. - Inhalte des Gesprächs: Nachsorgeempfehlungen der Reha-Einrichtung (z. B. Reha-Sport, Nikotinentwöhnung, Anpassung Medikation) besprechen, mögliche Schwierigkeiten und Hindernisse bei Nachsorgemaßnahmen thematisieren, Unterstützungsbedarf klären.
Das soll dazu beitragen, die positiven Reha-Ergebnisse zu stabilisieren und fortzuführen. - Ihre Patientin / Ihr Patient hat zur Vorbereitung auf das Nachsorgegespräch eine Checkliste erhalten. Die Blanko-Vorlage können Sie sich bei Interesse hier anschauen.
Um zu untersuchen, ob ein solches Modell in der Versorgungspraxis gut umsetzbar und nützlich ist, werden teilnehmende Patientinnen und Patienten sowie Hausärztinnen und -ärzte befragt.

- Deshalb bitten wir Sie nach jedem Reha-Nachsorge-Gespräch, das Sie im Rahmen der ReNaGe-Studie führen, darum einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen.
Wir sind uns bewusst, dass Sie ein hohes Patientenaufkommen und viele Aufgaben im Rahmen der Patientenversorgung zu bewältigen haben. Daher haben wir uns bemüht, den Aufwand möglichst gering zu halten und die Abläufe möglichst einfach zu gestalten.
Hier noch einmal kurz zusammengefasst:

Aus datenschutzrechtlichen und organisatorischen Gründen können die Hausärztinnen und Hausärzte teilnehmender Patienten nicht separat informiert werden, sondern erhalten die Informationen zur Studie zusammen mit dem Reha-Entlassungsbericht aus der Reha-Klinik.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!